Stammtisch im März: FrauenLesbenMigrantinnenDemonstration zum internationalen FrauenKampfTag am 8.März 2018

Da unser nächster Stammtisch auf den 8. März fällt, gehen wir statt uns im Amerlinghaus zu treffen zur FrauenLesbenMigrantinnenDemonstration.

Treffpunkt: 17 Uhr Schwedenplatz, Demobeginn: 18 Uhr
Packt Lärm-, Krawall- oder Musikinstrumente ein und kommt mit Mut, Wut und Entschlossenheit!
*Aufruftext zur FrauenLesbenMigrantinnenDemo am 8. März*:
Der 8. März ist als internationaler Frauenkampftag ein Fixtermin im feministischen Kalender. Die Idee eines internationalen Frauentages entstand aus den Kämpfen der sozialistischen Frauenbewegung, wo es vor allem die Proletarierinnen waren, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und eine Änderung des Systems einsetzten.
Ein Meilenstein des 20. Jahrhunderts war das 1918 durchgesetzte allgemeine und gleiche Wahlrecht für Frauen, das – wie auch die Fristenlösung (1975), die Abschaffung des Familienoberhauptes (1978), die Gründung des ersten österreichischen Frauenhauses (1978), die Aufnahme von Vergewaltigung in der Ehe als Strafbestand (1989), die Abschaffung des Staates als den automatischen Amtsvormund von Kindern unverheirateter Frauen (1989) und vieler weiterer Errungenschaften – von Frauen für Frauen hart und lange erkämpft worden ist.

Die Kraft solidarischer Frauenbewegungen ist in einer Zeit, die von politischem Rechtsruck, antifeministischem Backlash und militärischer Aufrüstung geprägt ist, besonders wichtig.
Die rechtsextreme, konservative FPÖVP-Koalition mit deutschnationalen Burschenschaften erkennen wir nicht an!
In ihrem Regierungsprogramm wird die „Verschiedenheit von Mann und Frau“ als „Bestandteil menschlichen Lebens und damit unantastbar mit der Würde des Menschen verbunden“ definiert und festgeschrieben. Dies bedeutet unter anderem, dass vielfältige Lebensentwürfe jenseits des heteronormativen Familienmodells nicht anerkannt werden.

Die erkämpfte Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruches, der nachwievor nicht straffrei, aber durch die Fristenlösung bis zum 3. Monat (noch) legal ist, ist mehr denn je in Gefahr. Im Regierungsprogramm kommen Frauen in erster Linie als Mütter vor. Alleine die Tatsache der Ernennung der katholischen Hardlinerin und radikalen Abtreibungsgegnerin Gudrun Kugler zur ÖVP-Sprecherin für Menschenrechte ist ein Schlag in das Selbstbestimmungsrecht jeder Frau. Die Gebärmutter als – von Norbert Hofer so bezeichneten – „Ort der höchsten Sterbewahrscheinlichkeit in Österreich“ ist Ausdruck der grundlegenden Frauenverachtung der FPÖ.

Von vermeintlichen Unterstützungen, wie dem „Familienbonus“, profitieren Familien erst ab einem Haushaltseinkommen von 3.000 Euro, wodurch diese „Unterstützung“ nicht nur für Alleinerzieherinnen, sondern auch für
Familien mit geringem Einkommen unerreichbar ist. Nur Wohlhabendere profitieren davon.
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Generalversammlung des Vereins Kooperative-Freinet-Österreich (FreinÖ)

Am Ostertreffen in Laubegg (www.freinet2018.jimdo.com ) wird es die Gereralversammlung des FreinÖ geben.

Stimmberechtigt sind Mitglieder des Vereins. Daher unsere Erinnerung:

  • Jetzt noch schnell dem österreichweiten Verein FreinÖ beitreten (und den Mitgliedsbeitrag bezahlen) und bei der Generalversammlung in Laubegg mitbestimmen!

Solltest du bei der Generalversammlung verhindert sein, kannst du dich vertreten lassen (PROXY Stimmabgabe).

 

Vernetzungstreffen „Bildung“

Die Regierung hat große Pläne im Bildungswesen, die allerdings eher an die verstaubten Modelle des 19. Jahrhunderts erinnern: Notenpflicht, mehr Prüfungen, Staatsbürgerkunde und Wirtschaftsorientierung statt Geisteswissenschaften und musische Fächer, Bundesheer an die Schulen, Strafen fürs Schwänzen und Nicht erbringen der geforderten Leistung, Mehrarbeit für Lehrende, Aufnahmebedingungen und Aufnahmeprüfungen, Ausgrenzung statt Inklusion, Studiengebühren und vieles mehr. Schuldemokratie, ausreichend finanzielle Mittel und v.a. die Frage, wie es den betroffenen Menschen im Bildungswesen eigentlich geht, interessiert sie hingegen weniger. Im Gegenteil ist das große Sparen angesagt.
Die Betroffenen – SchülerInnen, Studierende, Lehrende und Eltern – werden nicht gefragt. Doch um uns geht es. An einigen Bildungseinrichtungen haben sich bereits Menschen zusammen gefunden, die diese Rückschritte nicht hinnehmen wollen.
Darum laden wir ein zum „Vernetzungstreffen Bildung“ – wir, dass ist das Komitee #lernegerne von SchülerInnen, Eltern und Lehrenden an der ILB in Wien. Doch wir werden mehr….

Termin: Samstag 17.2.2018 ab 11.00
Ort: Haus der Begegnung 20, Raffaelgasse 11-13 /Nähe U6 Jägerstrasse

Was wollen wir dort machen? Informationen austauschen, Strukturen aufbauen um die Rückschritte zu verhindern und Aktionen planen. Wir freuen uns auf deine Mitarbeit auch schon bei der Vorbereitung!

Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen: SchülerInnen, Studierende, Lehrende, Eltern und andere Menschen, die im Bereich Bildung aktiv sind.

Kontakt für Mitarbeit und Anmeldung:
0650-424 63 10
0676-949 35 90

 

Februar-Stammtisch: „Kleine Bücher“

Am Do., 15.2.2018, um 19h treffen wir uns wieder im Amerlinghaus zum Stammtisch.

Dieses Mal werden und Martina und Ilka ihre Weiterentwicklung der „Kleinen Bücher“ (von Ch. Schreger) vorstellen und wir möchten selbst einfache „Kleine Bücher“ herstellen.

Bitte mitbringen: ev. Laptop, USB-Stick, Handy (mit Kabel) oder Digicam für Fotos.

20180111_180852Und ein Ausblick in den März:

Da unser Märzstammtisch heuer mit dem Internationalen Frauentag zusammenfällt, planen wir Frauen der Freinetgruppe auf die Frauentagsdemo zu gehen.

Alle interessierten Männer bekommen daher  am 8. März stammtischfrei 😉

Jänner-Stammtisch im PH MAKERLAB – Nachlese

Stempeldrucke Der Freie Ausdruck ist eine der Säulen der Freinetpädagogik. Die Herstellung von Stempeln ist eine Form des kreativen Ausdrucks. Am Donnerstag 8.1.2018 war die Freinetgruppe Wien im Rahmen ihres monatlichen Stammtisches zu Gast im PH MAKERLAB. Mit dem Lasergravierer wurden Stempel für die Klassenarbeit produziert. So entstanden unterschiedliche individuell geprägte Stempel für die Signation und Feedback in Heften der SchülerInnen.