KOMMUNIQUÉ des neuen Vorstands der FIMEM

Der Französischlehrer Samuel Paty wurde bei der Ausübung seiner Tätigkeit als Erzieher auf barbarische Weise ermordet. Er hatte versucht, seine Studenten zum Nachdenken über die Bedeutung des Säkularismus anzuregen, darüber, was getan werden kann und was nicht in einer modernen säkularen Gesellschaft. Die französische Justiz wird die Gründe und Verantwortung für eine solch grauenhafte Tat aufzeigen.
An seine Familie, an seine Schüler, an die gesamte Schulgemeinschaft des Collège Conflans Sainte bringt der Vorstand der FIMEM, sein Mitgefühl und seine Solidarität zum Ausdruck.
Der Fimem-Vorstand drückt auch seine Solidarität mit den Genossen der ICEM („Institut Cooperatif de l ‚ Ecole Moderne“, französische Freinet-Bewegung) aus und dankt ihnen dafür, dass sie sofort eine weit verbreitete Pressemitteilung herausgegeben haben.

Die Pädagog/innen der Fimem-Mitgliedsbewegungen verpflichten sich dem Anspruch, dass alle Einrichtungen, die innerhalb der öffentlichen Schule entstehen inklusiv sein sollen, jedes Kind solle einen zentralen Platz einnehmen, unabhängig von der geographischen Hemisphäre, der nationalen oder ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, dem Alter oder der ethnischen Zugehörigkeit, Ethnizität, Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion usw. Die Vielfalt ist ein wahrer Reichtum, der akzeptiert und geschätzt werden muss und der zum Wachstum beiträgt.
Eine „Pädagogik des Volkes“, initiiert von Celestn Freinet, ermöglicht es uns, zu einer Bildung von Individuen beizutragen, die sich zunehmend vom Totalitarismus des Denkens befreien und fanatische Gewalt ablehnen.
Es ist die Arbeit einer kooperativen Pädagogik, die sichTransformation zum Ziel macht, :

  • von Ignoranz und Obkurantismus zu Vorbereitung, Studium, Ausbildung;
  • von der Entgegennahme unbegründeter und nicht neutraler Nachrichten zur Suche nach verifizierten Nachrichten.
  • von Worten des Hasses und Trugbildern von allem hin zu Respekt gegenüber anderen, etc.
    Die beste Antwort ist die Entwicklung einer emanzipatorischen Bildung, für die die FIMEM sich schon seit langem einsetzt und weiterhin einsetzen wird.

Nur Kultur und Bildung können die Welt retten!
Der Vorstand der FIMEM: Antoinette Mengue Abesso, Cheikh Makhfousse Seck, Gláucia Ferreira, Lanfranco Gen

Den ganzen Brief findest du hier:

Danke, Wanda, für die Übersetzung!

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