Protest gegen die Aushungerungspolitik des Amerlinghauses

Die Freinet-Gruppe Wien fordert mehr und nicht weniger Räume und Freiräume für soziale und politische Gruppen, Einzelpersonen, Kinder, Alte, Unbequeme, KünstlerInnen, Kaffee- Tee- Wein- und BiertrinkerInnen, FaulenzerInnen, SchwerarbeiterInnen …
und wir wollen uns zu unserem monatlichen pädagogischen Stammtisch weiterhin im Amerlinghaus treffen können – ohne Reglements und Kontrolle und ohne Konsumzwang.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrter Herr Stadtrat, sehr geehrte Frau Stadtschulratspräsidentin!

Das Amerlinghaus ist vom jüngsten Vorschlag der Gemeinde Wien existentiell bedroht. Es soll ein Teil des Hauses der Gesiba zur gewinnbringenden „Verwertung“ überlassen werden, die Jahressubvention gestrichen werden und somit das Haus in dieser Form zerschlagen werden.

Gleichzeitig sind Millionen von Euro da, um die Gesiba in Hinblick auf  das Shopping-Center Gasometer zu entlasten.

Ich möchte Sie davon in Kenntnis setzen, dass eine Zerschlagung des Amerlinghauses für mich nicht in Frage kommt. Jeder Versuch, das
Projekt Amerlinghaus zu zerstören, wird auf meinen Widerstand stoßen.

Stattdessen fordere ich Sie auf, das Amerlinghaus zu entschulden und mit der für das schuldenfreie Arbeiten notwendigen Subvention
auszustatten sowie die notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen.

Ich ersuche Sie, mich über alle Schritte zu informieren, die Sie in dieser Angelegenheit setzen.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank im Voraus,

Wanda Grünwald,
für die Freinetgruppe Wien

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