RIDEF 2012 in Léon/ Spanien

RIDEF 2012 – Rencontre Internationale des Educateurs Freinet:

Internationales Treffen der Freinet-PädagogInnen in Léon /

Spanien vom 23. Juli bis 1. August 2012

 

Thema: Erziehung und Gleichheit der Geschlechter*

 

Organisiert von der spanischen Freinet-Bewegung

MCEP – Movimiento Cooperativo de Escuela Popular

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*55 Millionen Mädchen gehen nicht zur Schule / in mindestens 23 Ländern kann eine allgemeine Grundschulbildung bis 2015 nicht gewährleistet werden (UNO: Recht auf Bildung für Mädchen – Erziehungsziele 2021)

 

Was ist eine RIDEF?[1]

 

Alle zwei Jahre treffen sich für ca. 10 Tage Freinet-PädagogInnen aus aller Welt (die Freinet-Pädagogik wird in ca. 36 Ländern praktiziert und von aktiven Gruppen vertreten), um sich miteinander über ihre Praxis auszutauschen, in Lang- und Kurzzeit-Ateliers voneinander zu lernen, Arbeitsergebnisse aus ihren Klassen in farbenprächtigen Ausstellungen vorzustellen, zusammen zu diskutieren, Freundschaften zu schließen und zusammen zu feiern.

Ort: Räume der Universität von Léon/ Nordspanien

Bitte überlegt, ob ihr ein Langzeit- oder Kurzzeit-Atelier anbieten möchtet, das in Verbindung mit dem Thema der RIDEF steht. Für Übersetzungen sorgen die TeilnehmerInnen meist selbst.

Link zu der Website der RIDEF (auf Spanisch): http://www.ridef2012.org

E-Mail: info@ridef2012.org

Zum Thema der 29. RIDEF:

 ERZIEHUNG UND GLEICHHEIT DER GESCHLECHTER

Gleichheit der Bildungschancen für Mädchen und Frauen als Menschenrecht

Zum Thema der RIDEF (Text des MCEP – Spanien):

Das Recht auf Erziehung für Mädchen und Frauen – Chancengleichheit, Erziehung und Gleichheit der Geschlechter

« Die Erziehung ist ein Menschenrecht und stellt ein unverzichtbares Mittel dar, um die Ziele der Gleichheit, der Entwicklung und des Friedens zu erreichen. Eine nicht-sexistische Erziehung nützt gleichzeitig Jungen und Mädchen, und bereitet sie auf egalitäre Beziehungen zwischen Männern und Frauen vor. Die Gleichheit im Hinblick auf Beschulung ist notwendig, damit die Frauen Agentinnen eines wünschenswerten sozialen Wandels werden. Die Alphabetisierung der Frauen ist wichtig, um einerseits die Gewohnheiten im Hinblick auf Gesundheit, Ernährung, familiäre Erziehung zu verbessern, und andererseits um die Frauen vorzubereiten auf eine aktivere, gleichberechtigte Teilnahme an den Entscheidungen, die die Gesellschaft als Ganzes betreffen. Es hat sich gezeigt, dass die Investition in das Recht auf Erziehung für Mädchen und Frauen eines der besten Mittel ist, um eine nachhaltige Entwicklung und ein nachhaltiges gesellschaftliches Wachstum zu erreichen. »

Deklaration der Aktionsplattform von Peking, IV. Weltkonferenz über die Frauen, Peking 1995

 Das Thema der RIDEF entspricht den Milleniumszielen der UNO, besonders den Zielen 2 und 3:

Ziel 2: Ein allgemeines Recht auf Grundschulerziehung verwirklichen – sicherstellen, dass bis 2015 jedes Kind – Junge oder Mädchen, aus welchem Land auch immer – eine komplette Grundschulerziehung durchlaufen kann.

Ziel 3: Die Gleichheit der Geschlechter und die Selbständigkeit der Frauen fördern.

–  Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Grundschul- und Sekundarschulerziehung beseitigen, wenn möglich bis 2005 und auf allen Stufen des Bildungswesens bis 2015.


[1]  Danke, an die deutschen FreinetpädagogInnen für die übersetzten Infos! http://www.freinet-kooperative.de

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