Stammtisch am Donnerstag, 3.2.2011 um 19.30 im Amerlinghaus, 1070 Stiftgasse 8, 1. Stock rechts

„Offene Lernformen bevorzugen einseitig Mittelschichtkinder!“
Eine Warnung im Sinne von Basil Bernstein

Referat von Michael Sertl

Celestin Freinet hat in den „Pädagogischen Invarianten“ den oftmals zitierten Satz „Die Demokratie von morgen … wird durch die Demokratie in der Schule vorbereitet“ formuliert. Was aber, wenn unsere Methoden oft ganz und gar nicht „demokratisch“ sind. Was, wenn vielfach gerade unsere gutgemeinten, gutdurchdachten reformpädagogischen Ansätze, unser angeblich „offener Unterricht“ Kinder aus „sozial benachteiligten Schichten“ (man könnte schlicht sagen: Kinder aus der Arbeiterklasse) ganz undemokratisch benachteiligen? Zur Selbstreflexion und Diskussion haben wir einen Referenten eingeladen, der diese These aufwirft und dieser Frage in seinem Referat nachgehen wird. Michael Sertl ist Soziologe, war Hauptschullehrer und ist jetzt Lehrbeauftragter an der PH und Uni Wien.

Wir hatten einen angegenden Abend mit neuen Denkansätzen zur Bildungsdebatte. Bildung als „Kapital“ im Kapitalismus ungerecht verteilt,…. Da werden wir noch etliche Stunden weiterdiskutieren.

Danke allen, die mit uns diesen Abend verbracht haben!

freinet gruppe wien

 

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